Das Auswahlparadox - warum weniger manchmal mehr ist

Dienstag, 17. Februar 2026
post_1217_das_auswahlparadox_1 Serie | Folge Lifehack S8 • E3

Lesedauer: 18 Minuten

Kennst du das? Du stehst vor der Eisdiele und starrst auf die Vitrine mit 30 verschiedenen Sorten. Erdbeer-Basilikum, Salted Caramel, Pistazie, klassische Vanille... Die Schlange hinter dir wird länger, der Druck steigt. Am Ende entscheidest du dich für Schokolade – und fragst dich den ganzen Nachmittag, ob das Mango-Maracuja nicht doch besser gewesen wäre.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit nach dem Mauerfall, wo es im Osten Deutschlands beim Softeis genau zwei Optionen gab: Vanille oder Schokolade. Die Entscheidung? In fünf Sekunden getroffen, ohne Reue.

Was auf den ersten Blick wie ein belangloses Alltagsproblem aussieht, ist in Wahrheit ein faszinierendes psychologisches Phänomen, das unser Leben in allen Bereichen beeinflusst. Ob beim Berufswechsel, bei der Partnerwahl, beim Online-Shopping oder bei der Wahl des richtigen Netflix-Films – wir leben in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.

Und genau das wird zum Problem. Denn entgegen der weit verbreiteten Annahme macht uns mehr Auswahl nicht glücklicher. Im Gegenteil, sie kann uns lähmen, stressen und am Ende unzufriedener zurücklassen als zuvor.

In diesem Beitrag erfährst du, was das Auswahlparadox ist, warum zu viele Optionen uns mental belasten und wie du mit einfachen Strategien bessere Entscheidungen triffst, ohne dich dabei zu überfordern. Ich zeige dir, wie du die Balance zwischen Wahlfreiheit und Entscheidungsfreude finden kannst.
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Über mich
Ich bin ein liebevoller Vater, Candourist, Stoiker, Agilist, Product Owner, Hauptmann der Reserve, Diplom-Kaufmann und ausgebilderter Verkehrspilot (ATPL-Credit).
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