Freitag, 11. September 2026
Es war der letzte Kilometer meiner Umrundung von Fehmarn. Mein Körper teilte mir mit jedem Schritt seinen Zustand nach den vielen Kilometern mit, die noch mal rauskommende Sonne brannte, die schwüle Wärme drückte und auch ein letztlich entstandener Hydrierungsmangel spielte in meinem Kopf Ping-Pong.
Mitten in dieser Anstrengung mit ihren körperlichen und psychologischen Auswirkungen auf mich kam sie wieder hoch, jene Frage, die seit meinen ersten Touren eigentlich immer mal in mir aufpoppt und auf die ich hier ehrlich antworten will. Warum tue ich mir das eigentlich an? Eine Frage, die dir die Outdoor-Influencer überwiegend vorenthalten, wenngleich ich darauf wetten würde, dass diese Frage in ihren Köpfen auch regelmäßig existiert.
In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf die Suche nach meiner ganz persönlichen Antwort. Ich erzähle dir, wie mein Warum überhaupt entstanden ist und was die Natur, die Zeit und mein eigener Kopf damit zu tun haben. Es geht nicht um Postkartenidylle, sondern um das ehrliche Gefühl, das mich immer wieder losziehen und durchhalten lässt, gerade dann, wenn es wehtut.