Samstag, 14. Februar 2026
Lesedauer: 6 Minuten
Ich bin die Tage mal wieder ein Jahr älter geworden. 51. Eine Zahl, die sich irgendwie merkwürdig anfühlt. Zu alt für jugendlichen Leichtsinn, zu jung für den Seniorenteller.Ich stehe morgens auf und merke, der Körper braucht neuerdings eine Aufwärmphase wie ein alter Diesel im Winter. Und während ich mir die erste Tasse Kaffee mache, frage ich mich, wann genau aus dem dynamischen Mittdreißiger dieser leicht knarzende Mitfünfziger geworden ist.
Aber hey, Jammern hilft nicht. Also habe ich beschlossen, diesen Geburtstag zu nehmen, wie er ist. Ein weiterer Meilenstein auf einer Reise, die zwar körperlich anstrengender wird, aber dafür mental entspannter. Und während ich so dasitze, mit meiner Gleitsichtbrille auf der Nase, muss ich schmunzeln. Denn irgendwie ist das Älterwerden eine ziemlich absurde Angelegenheit.