Jahresrückblick 2025

Dienstag, 20. Januar 2026
Serie Privat S8 • E2
Google Maps Escheburg
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Lesedauer: 21 Minuten

2025 war für mich ein Jahr der intensiven Outdoor-Erlebnisse, unerwarteter Herausforderungen und persönlicher Entwicklung. Zwischen Trekkingtouren in Dänemark, einer Meniskusverletzung und 1271 Wanderkilometern habe ich gelernt, dass nicht jedes Ziel erreicht werden muss, um den weg dorthin wertvoll zu machen. Das Jahr brachte mir neue Grenzen, aber auch neue Möglichkeiten – von eiskalten Januarwanderungen bis zu herbstlichen Shelterübernachtungen.

Während ich meine Outdoor-Serie ausbaute und Woche für Woche neue Abenteuer erlebte, drehte sich die Welt weiter. Präsidentenwechsel, Raumfahrtmissionen und persönliche Meilensteine formten ein Jahr, das alles andere als langweilig oder vorhersehbar war. Doch bei aller Bewegung draußen gab es auch Momente des Innehaltens, sei es erzwungen durch Verletzung oder herausgefordert durch bürokratische Genauigkeit.

In diesem Jahresrückblick nehme ich dich mit durch zwölf Monate voller Erlebnisse, Erkenntnisse und Entwicklungen. Von dänischen Silvestertraditionen über gescheiterte Gendarmstien-Pläne bis hin zum wunderschönen Urlauben mit meiner Tochter. Hier erfährst du, was mein 2025 geprägt hat und welche Lehren ich daraus ziehe.


Kurze inhaltliche Übersicht



Januar: Kälte, Trails und neue Präsidenten

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Das Jahr begann für mich auf denkbar beste Weise, fernab von zu Hause, bei einem Freund in Odense, Dänemark. Zum ersten Mal feierte ich Silvester mit Dänen und wurde vollständig in ihre Neujahrstraditionen eingeführt. Diese eindrucksvolle Erfahrung setzte den Ton für ein Jahr, das stark von meiner Liebe zu Dänemark geprägt sein sollte.

Zurück in Deutschland wartete bereits meine erste große Wanderherausforderung des Jahres, die zweite Etappe des Heidschnuckenwegs von Buchholz in der Nordheide bis Handeloh. Bei eisiger Kälte und mit ungewohnt viel Gepäck auf dem Rücken wurde diese Tour zu einer echten Bewährungsprobe. Die lange Strecke forderte mich körperlich heraus und zeigte mir deutlich, wo ich für meine großen Ziele noch trainieren musste.

Mit meiner Tochter besuchte ich das Jump House. Ein willkommener Kontrast zu den anstrengenden Wanderungen und eine Gelegenheit für Spaß. Den Monat rundete ich mit dem Besuch der European Outdoor Film Tour 2024 im Filmpalast Lüneburg ab, wo ich mir neue Inspiration für meine eigenen Outdoor-Abenteuer holte.

Weltpolitisch markierte der Januar einen bedeutenden Wendepunkt. Donald Trump wurde als 47. Präsident der USA vereidigt. Deutlich näher rückte die Tragödie in Aschaffenburg, wo ein Messerangriff für Schlagzeilen sorgte. Über Washington DC ereignete sich eine tödliche Kollision zwischen einem Verkehrsflugzeug und einem Militärhubschrauber.

In der Raumfahrt setzte SpaceX seinen ambitionierten Kurs fort. Der IFT-7-Start verwendete bereits geflogene Triebwerke und das Auffangen des Boosters gelang. Allerdings explodierte das Starship über der Karibik und sorgte für ein spektakuläres Himmelsschauspiel. Auch der NG-1-Start von Blue Origin erreichte den Orbit, doch der Booster explodierte bei der versuchten Landung.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im Januar genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Wie feiert Dänemark eigentlich Silvester?
European Outdoor Film Tour 2024


Februar: Halbes Jahrhundert und Wahlkampf

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Der Februar brachte mir einen besonderen Meilenstein: meinen 50. Geburtstag. Statt einer großen Feier entschied ich mich für das, was mir wirklich wichtig ist. Ich fuhr in mein Herzensland Dänemark zum Wandern. Auf Falster und Lolland verbrachte ich mehrere Tage, ausgehend von einem Ferienhaus, aber immer mit meiner kompletten Trekking- und Camping-Ausrüstung auf dem Rücken. Diese zehn Kilogramm auf dem Rücken waren Teil meines Trainingsplans für das große Ziel des Jahres.

Ein kurioser Moment prägte diese Reise besonders. An der dänischen Grenze fragte mich der Grenzer, wie lange ich in Dänemark bleiben wolle. Der Grund war schnell klar und für mich eine peinliche Überraschung. Mein Ausweis war nur noch zehn Tage gültig. Glücklicherweise plante ich nur eine Woche zu bleiben. Diese Episode sollte in 2025 nicht die letzte in Sachen Ausweisproblematik bleiben.

Im Februar kündigte ich in meinem Blog auch offiziell die neue Serie Outdoor an. Was als Idee begann, sollte sich zu einem zentralen Bestandteil meines Blogs entwickeln und das nun mit dem Plan für 2026, wöchentliche Veröffentlichungen von Abenteuerberichten, Trekking-Tipps und Produkt-Reviews zu etablieren.

Politisch stand Deutschland im Zeichen der Bundestagswahl, während in den USA die Philadelphia Eagles den Super Bowl LIX gewannen.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im Februar genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Trainingslager Falster und Lolland


März: Frühlingswanderungen und Ausweiskontrolle

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Der März setzte mein intensives Wandertraining fort. Die Schaalseewanderung bot mir bei tollem Wetter die Gelegenheit, erneut mit zehn Kilogramm Gepäck unterwegs zu sein und meine Fitness für den Gendarmstien weiter aufzubauen. Jede dieser Trainingstouren brachte mich meinem großen Ziel näher. Das dachte ich zumindest.

Mit meiner Tochter besuchte ich ein Handballbundesligaspiel der Frauen in Buxtehude. Diese gemeinsamen Erlebnisse abseits der Wanderwege waren wichtige Momente für uns beide und zeigten, dass Outdoor-Aktivitäten zwar eine bedeutende aber bei weitem nicht die wichtigste Leidenschaft ist.

Zurück nach Dänemark zog es mich nach Houstrup, einem Kieferwaldgebiet an der Westküste, einige Kilometer nördlich von Henne Strand. Es war mein erstes Mal in diesem Gebiet und ich wurde nicht enttäuscht. Ein tolles Ferienhaus, wunderbare Wanderungen bei sehr gutem Wetter und jede Menge Spaß machten diesen Trip zu einem Highlight. Natürlich hatte ich auch hier wieder meine komplette, für die Jahreszeit passende Trekking-Ausrüstung dabei.

Bei der Einsreise an der Grenze wurde ich aufgrund meines Autokennzeichens aber explizit herausgezogen. Die Kontrolle galt meinem Ausweis! Hatte ich den mittlerweile erneuert? Hatte ich. Die dänische Genauigkeit verfolgte mich bis in den Urlaub…

Weltweit ereigneten sich im März dramatische Entwicklungen. Papst Franziskus verstarb, während ein massiver Stromausfall die gesamte iberische Halbinsel lahmlegte. SpaceX startete IFT-8 mit dem gleichen Ausgang wie bei IFT-7. Technologischer Fortschritt bleibt ein Weg mit Rückschlägen.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im März genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Trainingslager Houstrup


April: Erste Zeltübernachtungen und Weltgeschehen

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Im April intensivierte ich meine Outdoor-Aktivitäten weiter. Die Wanderung von Lauenburg über die Basedow-Runde gehörte zu meinen Trainingstouren, doch das Highlight des Monats war zweifellos die Zeltnacht in Bröthen. Es war die erste Übernachtung mit meiner neuen Trekking-Ausrüstung. Ein wichtiger Schritt, um mich mit meinem Equipment vertraut zu machen.

Diese erste Nacht im eigenen Zelt war mehr als nur ein Test. Sie war der Beginn meiner ernsthaften Auseinandersetzung mit Ultraleicht-Trekking und der Frage, was ich wirklich brauche, wenn ich tagelang unterwegs bin. Jedes Gramm zählt und jede Nacht draußen lehrt neue Lektionen über Komfort, Sicherheit und Notwendigkeit.

Weltweit überschlugen sich im April die Ereignisse. Das zusammengekommene Konklave wählte den US-Amerikaner Robert Francis Prevost bereits im vierten Wahlgang zum neuen Papst, der sich Leo XIV. nannte. In Deutschland wurde Friedrich Merz erst im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt. Ein Zeichen für die politische Fragmentierung des Landes.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im April genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Ausrüstungstest: Meine erste Übernachtungstour


Mai: Shakedown, Shelter und LKW-Schreck

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Der Mai sollte ein entscheidender Monat werden. Mein Dänemark-Urlaub führte mich nach Henne Strand, von wo aus ich verschiedene Aktivitäten unternahm. Die Shelterübernachtung am Rande des Skalling-Naturschutzgebiets bei Ho war ein besonderes Erlebnis. Draußen schlafen, aber mit dem Komfort eines festen Dachs über dem Kopf.

Zudem besuchte ich das Danmarks Flymuseum am Stauning Flughafen südöstlich von Ringkøbing, was meiner Faszination für Luftfahrt entgegenkam.

Das wichtigste Ereignis des Monats war jedoch mein Shakedown Hike von Lauenburg nach Mölln. Da all meine Ausrüstung neu war, nutzte ich diese Wanderung mit zwei Übernachtungen, um alles zu testen und an meine Bedürfnisse anzupassen. Ein Shakedown Hike ist genau dafür da, Schwachstellen zu finden, bevor man auf eine längere Tour geht.

Dann ereignete sich bei der Anreise zu einer Podcast-Aufzeichnung ein Vorfall, der mich hätte schwer treffen können. Ein LKW-Fahrer übersah mich beim Einscheren von der linken auf die rechte Spur und touchierte mein Auto hinten links. Nur dank meiner Aufmerksamkeit und frühzeitigen Reaktion blieb es bei leichten Schäden. Der Fahrer war völlig unkooperativ und behauptete, ich hätte den Unfall provoziert, gestand aber letztlich seine mangelnde Sorgfalt ein. Die Polizei brauchte drei Anläufe, bis sie den richtigen Autobahnabschnitt fand.

International spitzte sich die Lage im Nahen Osten zu. Israel griff Ziele im Iran an, die USA verübten Luftangriffe auf die Bunker des iranischen Atomprogramms. In der Raumfahrt startete SpaceX IFT-9 mit dem Booster aus dem IFT-8-Flug, der kontrolliert im Golf von Mexiko landete. Das Starship verglühte jedoch beim Wiedereintritt.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im Mai genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Ausrüstungstest: Meine erste Shelterübernachtung
Danmarks Flymuseum: Dänemarks Luftfahrtgeschichte erleben
Ausrüstungstest: 50 Kilometer, 3 Tage, 2 Nächte


Juni: Fehmarn-Abbruch und Familienzeit

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Der Juni begann vielversprechend mit der Bungsberg-Runde, meiner nächsten Trainingswanderung. Doch dann kam das erste Projekt, auf das ich das ganze Jahr hingearbeitet hatte: die Umrundung der Insel Fehmarn. Mit voller Ausrüstung und großen Plänen machte ich mich auf den Weg.

Am zweiten Tag musste ich aus Vernunftgründen abbrechen. Ich hatte mir am Tag zuvor eine Meniskusverletzung zugezogen. Die Entscheidung fiel mir schwer, aber ich wusste, dass es die richtige war. Weiterzumachen hätte bedeutet, die Verletzung zu verschlimmern und möglicherweise mein eigentliches Jahresziel – den Gendarmstien in Dänemark – komplett zu gefährden. Die zweite Hälfte der Fehmarn-Umrundung muss auf 2026 warten.

Trotz der Verletzung gab es auch schöne Momente. Das Camping mit meiner Tochter in Mölln war eine wunderbare gemeinsame Zeit, nach langer Pause wieder einmal zusammen zelten. Zudem machten wir einen Reitausflug nach Schaalby, wo ihre Tante ein Pony hat und meine Tochter begleitet reiten durfte.

Deutschland feierte zum ersten Mal einen offiziellen Veteranentag, während eine Air India Boeing 787 kurz nach dem Start vom Flughafen Ahmedabad abstürzte und bis auf einen glücklichen Passagier alle an Bord ihr Leben verloren.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im Juni genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Die Fehmarn-Umrundung (Teil 1)
Aus der Traum vom Gendarmstien in 2025?
Aus der Traum vom Gendarmstien (in 2025)!


Juli: Die verzweifelte Terminsuche

Der Juli war geprägt von Frustration mit dem deutschen Gesundheitssystem. Nach der Meniskusverletzung im Juni begann die verzweifelte Suche nach einem Orthopädentermin. Ich versuchte es telefonisch und per E-Mail bei zahllosen Praxen im Umkreis von 60 Kilometern. Ohne Erfolg. Keine Praxis war erreichbar. Diese Erfahrung zeigte mir die Grenzen unseres Gesundheitssystems auf eine Weise, die ich so noch nicht erlebt hatte.

Immerhin konnte ich mit meiner Tochter den Kletterpark besuchen. Eine Aktivität, bei der meine Tochter ungewollt die schwerstmögliche Route wählte und diese letztlich meisterte. Ich war mächtig stolz auf sie. Doch die Ungewissheit über meine Knieverletzung und die fehlende medizinische Betreuung überschatteten den Monat.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im Juli genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Aus der Traum vom Gendarmstien in 2025?


August: Urlaub mit meiner Tochter und Museumsmarathon

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Im August gelang es mir endlich, einen Orthopädentermin zu bekommen, der zu einem MRT führte. Endlich Gewissheit über den Zustand meines Knies, auch wenn die Diagnose bedeutete, dass der Gendarmstien in diesem Jahr definitiv ausfallen würde.

Der Sommerurlaub im Stubaital stand im Fokus gemeinsamer Zeit und Aktivitäten mit meiner Tochter. Wandern, Baden, gutes Essen genießen, Sommerrodeln. Es war eine perfekte Mischung aus Outdoor-Erlebnissen und Vater-Tochter-Zeit. Das Knie erlaubte moderate Wanderungen und ich lernte, mich anzupassen.

Auf der Rückreise aus dem Stubaital besuchten wir das Hymer Museum, ABT Sportsline, das Technikmuseum Sinsheim, den Signal Iduna Park und den Duinrell Freizeitpark. Eine perfekte Mischung aus Technik, Sport und Spaß, die das Urlaubserlebnis abrundete.

In der Raumfahrt gab es endlich einen vollen Erfolg zu vermelden. Der IFT-10-Start von SpaceX verlief erfolgreich, Starlink-Attrappen wurden ausgesetzt und ein Triebwerk im Flug erneut gezündet. Nach mehreren Fehlschlägen ein wichtiger Meilenstein.

Details zu genannten Aktivitäten

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Sommerurlaub 2025 im Stubaital
ABT Sportline Museum: Besuch in Kempten
Signal Iduna Park: Mein Besuch im BVB-Stadion


September: E-Bike-Test und neue Perspektiven

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Im September stand die MRT-Besprechung an. Die Diagnose war klar, die Prognose überwiegend gut. Mit Geduld und Schonung würde das Knie heilen. Doch ich wollte nicht monatelang pausieren müssen. Also suchte ich nach knieschonenden Alternativen für Outdoor-Erlebnisse.

Eine gemeinsame Testfahrt im Cube Store mit meiner Tochter war das Ergebnis dieser Überlegungen. E-Bikes könnten eine Möglichkeit sein, trotz Knieverletzung draußen aktiv zu bleiben, ohne die Heilung zu gefährden. Die Testfahrt zeigte mir neue Perspektiven auf. Auch wenn Wandern meine erste Liebe bleibt, können E-Bikes eine wertvolle Ergänzung sein.

Dennoch wagte ich mich an die Biberpfad-Runde, eine moderate Wanderung, die mein Knie nicht überlastete. Mit meiner Tochter besuchte ich das Museum der Illusionen in Hamburg, was uns beiden viel Spaß machte.

International ereignete sich die Entgleisung einer Standseilbahn in Lissabon, während SpaceX mit dem IFT-11-Start einen weiteren Erfolg verbuchen konnte – diesmal mit einem bereits geflogenen Booster.

Details zu genannten Aktivitäten

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Aus der Traum vom Gendarmstien (in 2025)!Beitragsverlinkung


Oktober: Herbstkälte am Nybol Nor

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Der Oktober brachte mir ein besonderes Erlebnis. Meine erste herbstliche Shelterübernachtung. Die Nybol Nor Runde führte mich zu einem Seitenarm der Flensburger Förde bei der dänischen Stadt Egernsund. Nachts wurde es richtig kalt und ich lernte, was es bedeutet, die Ausrüstung wirklich auf herbstliche Bedingungen abzustimmen.

Mein Knie machte keine größeren Probleme mehr. Die Heilung schritt voran. Das war ein gutes Zeichen für die Pläne, die ich bereits für 2026 schmiedete.

Aber der Oktober war nicht nur Sonnenschein. So sorgte der Hurrikan Melissa auf Jamaika für verheerende Verwüstungen. Nach vielen Jahren leider mal wieder ein richtig schwerer Hurrikane...

Details zu genannten Aktivitäten

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Herbstliche Nybøl Nor Runde - Overnighter im Shelter


November: Geburtstage und Katastrophen

Der November stand im Zeichen von Geburtstagen. Meine Tochter feierte ihren Ehrentag und wir verbrachten gemeinsame schöne Zeit miteinander. Diese Momente mit ihr sind unbezahlbar und erinnern mich daran, dass nicht alle Abenteuer auf Trails stattfinden.

International ereigneten sich mehrere Katastrophen. Eine MD-11 von UPS stürzte in Louisville unmittelbar nach dem Abheben ab, nachdem das linke Triebwerk kurz nach dem Rotieren beim Start abgerissen war. In Hongkong starben 128 Menschen bei einem Brand in einem Hochhauskomplex. Die Raumfahrt hingegen feierte einen Erfolg. Der NG-2-Start von Blue Origin endete mit einer erfolgreichen Landung der ersten Stufe auf einem speziellen Schiff.


Dezember: Krankheit, Motorsport und Jahresende

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Der Dezember begann unerfreulich. Fast fünf Tage lag ich mit Fieber im Bett. Kein Corona, aber was es war, wurde nie herausgefunden. Diese unfreiwillige Pause zum Jahresende erinnerte mich daran, wie sehr ich meine Gesundheit und die Fähigkeit, draußen aktiv zu sein, schätze.

In diesem Jahr schaffte ich es dann abermals zur European Outdoor Film Tour in den Filmpalast nach Lüneburg. Nun wurde aber das Programm 2025 gezeigt.

Kaum wieder auf den Beinen, zog es mich erneut nach Dänemark. Wanderungen auf Falster und Lolland bildeten den Jahresabschluss. Eine Rückkehr zu den Orten, an denen ich schon im Februar gewandert war. Der Kreis schloss sich.

In der Formel 1 sorgte Lando Norris für eine Sensation, als er mit nur zwei Punkten Vorsprung die Weltmeisterschaft gegen seine Rivalen Max Verstappen und Oscar Piastri gewann. Ein spannendes Ende für ein Jahr voller Überraschungen und Wendungen.

Details zu genannten Aktivitäten

Möchtest du mehr über meine im Dezember genannten Aktivitäten erfahren? Dann ließ doch gerne die entsprechenden Detailbeiträge in meinem Blog.

Drei Tage Winterwandern auf Falster und Lolland
European Outdoor Film Tour 2025: Mein Erfahrungsbericht


Fazit: Ein Jahr des Lernens und der Anpassung

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2025 war nicht das Jahr, das ich geplant hatte. Der Gendarmstien, mein großes Ziel, blieb unerreicht. Die Meniskusverletzung zwang mich zur Umplanung, zum Abbruch, zum Warten. Doch gerade diese unerwarteten Wendungen machten das Jahr wertvoll.

Ich lernte, auf meinen Körper zu hören und rechtzeitig abzubrechen, statt stur weiterzumachen. Ich lernte, dass es Alternativen gibt, wenn der ursprüngliche Plan nicht funktioniert. E-Bikes statt Wanderungen, moderate Touren statt Extrembelastung, Geduld statt Verbissenheit.

Die zahllosen Wanderungen, die ich trotz der Verletzung unternehmen konnte, zeigten mir, wie wichtig Outdoor-Aktivitäten für meine psychische Stabilität sind. Draußen zu sein, in der Natur unterwegs zu sein, aktiv zu sein – das ist keine Freizeitbeschäftigung, sondern ein Grundbedürfnis.

Meine Tochter durfte ich bei vielen Gelegenheiten begleiten, vom Jump House über den Kletterpark bis zum gemeinsamen Camping. Diese gemeinsamen Erlebnisse sind Investitionen in unsere Beziehung und schaffen Erinnerungen, die bleiben.

Mein Blog entwickelte sich auch dank der neuen Outdoor-Serie gut und es gab auch in diesem Jahr wieder Blogbeiträge, die für mich völlig unerwartet durch die Decke gingen.


Ausblick 2026: Neue Versuche, alte Träume

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Für 2026 habe ich klare Pläne. Der Gendarmstien steht erneut auf meiner Liste. Diesmal hoffentlich ohne Verletzungen. Mein Knie ist weitgehend verheilt und ich werde die ersten Monate des Jahres nutzen, um wieder in Form zu kommen.

Die zweite Hälfte der Fehmarn-Umrundung wartet ebenfalls auf mich. Abgebrochene Projekte zu vollenden hat einen besonderen Reiz. Sie sind wie unerledigte Geschäfte, die nach Abschluss verlangen.

Darüber hinaus hoffe ich auf ein friedliches Jahr. Die weltpolitischen Entwicklungen 2025 waren beunruhigend, von militärischen Konflikten bis zu Naturkatastrophen. Ich hoffe, dass 2026 etwas ruhiger wird und sich die Wirtschaft stabilisiert. Diese großen, globalen Themen liegen außerhalb meiner Kontrolle, aber sie beeinflussen dennoch mein Leben und das Leben von uns allen.

Für meinen Blog plane ich den konsequenten Ausbau der Outdoor-Serie mit wöchentlichen Veröffentlichungen. Mehr Abenteuerberichte, mehr Ausrüstungstests, mehr praktische Tipps für alle, die ebenfalls draußen unterwegs sein wollen.

2025 lehrte mich Demut, Geduld und Anpassungsfähigkeit. 2026 wird zeigen, ob ich diese Lektionen verinnerlicht habe. Der Rucksack ist gepackt, die Ziele sind gesetzt, die Motivation ist da. Es kann losgehen.


Du hast eigene Erfahrungen mit Wanderungen, Trekkingtouren oder ähnlichen Outdoor-Abenteuern? Oder möchtest du dich über deinen eigenen Jahresrückblick austauschen? Ich freue mich auf den Austausch! Schreib mir gerne über das Kontaktformular – lass uns über Trails, Träume und die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens plaudern.


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