PFAS beim Wandern: Unsichtbare Gefahr in der Ausrüstung

Freitag, 13. März 2026
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Quelle: Greg Rosenke auf Unsplash

Lesedauer: 15 Minuten

Als ich vor einigen Wochen eine Reportage im Fernsehen sah, in der es um chemische Rückstände in Outdoor-Produkten eines großen Sportartikelherstellers ging, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich diese Ausrüstung evtl. auch regelmäßig am Körper trage. Stundenlang. Tagelang auf meinen Touren.

Die Rede war von PFAS, einer Chemikalie, von der ich bis dahin nur am Rande gehört hatte. Je mehr ich mich in das Thema einlas, desto klarer wurde mir, dass PFAS nicht nur ein abstraktes Umweltproblem ist, sondern mich als Wanderer ganz direkt betrifft.

In diesem Beitrag teile ich meine Erkenntnisse über PFAS in der Outdoor-Ausrüstung mit dir. Ich erkläre, was diese Chemikalie überhaupt ist, wo sie in deiner Ausrüstung stecken könnte und wie du bewusste Entscheidungen treffen kannst, ohne dabei in Panik zu verfallen oder auf Performance verzichten zu müssen.


Kurze inhaltliche Übersicht



Die Outdoor-Industrie hat uns in den letzten Jahren mit immer besserer, leichterer und wasserdichterer Ausrüstung versorgt. Bspw. Gore-Tex-Jacken, die jeden Regenschauer abperlen lassen. Zelte, die auch im stärksten Gewitter dicht bleiben. Trinkflaschen, die leicht und robust sind. Doch hinter dieser beeindruckenden Performance steckt oft eine Chemikalie, deren langfristige Folgen für unsere Gesundheit und die Umwelt erheblich sind. Und das Tückische daran ist, dass du sie nicht siehst, riechst und merkst, wenn sie wirkt.


Was ist PFAS und warum solltest du davon wissen?

PFAS steht für Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen. Das ist eine Gruppe von über 10.000 verschiedenen synthetischen Chemikalien. Der Grund, warum sie so weit verbreitet sind, liegt in ihren einzigartigen Eigenschaften. PFAS sind wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie extrem hitzestabil.

Genau das macht sie für die Outdoor-Industrie so attraktiv. Ob wasserdichte Jacken, beschichtete Zelte oder antihaftbeschichtetes Kochgeschirr. PFAS sorgen dafür, dass deine Ausrüstung hervorragende Performance liefert.

Das Problem ist jedoch, dass PFAS nicht umsonst als „Ewigkeitschemikalien" bezeichnet werden. Sie bauen sich in der Umwelt praktisch nicht ab und reichern sich im menschlichen Körper an. Studien haben PFAS mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, darunter Leberschäden, Schilddrüsenerkrankungen, erhöhte Cholesterinwerte und ein geschwächtes Immunsystem. Auch die Fortpflanzungsfähigkeit kann beeinträchtigt werden.

Information: Die unsichtbare Bedrohung

PFAS gelangen über verschiedene Wege in deinen Körper. Bspw. durch Hautkontakt mit behandelter Kleidung, über kontaminiertes Trinkwasser, durch Lebensmittel aus beschichtetem Kochgeschirr oder sogar durch Einatmen von Dämpfen aus Ausrüstungsgegenständen in geschlossenen Räumen wie deinem Zelt.

Für mich als Weitwanderer ist diese Erkenntnis besonders relevant. Während ein Gelegenheitswanderer seine PFAS-haltige Regenjacke vielleicht ein paar Mal im Jahr trägt, bin ich oft tagelang oder täglich in Funktionskleidung unterwegs. 24 Stunden am Tag und das mit Schweiß, Hitze und intensivem Hautkontakt. Die kumulative Belastung ist also deutlich höher als bei Menschen, die ihre Outdoor-Ausrüstung nur sporadisch nutzen.


Wo begegnet dir PFAS unterwegs?

Als ich anfing, meine Ausrüstung kritisch zu betrachten, wurde mir schnell klar, dass PFAS fast überall drin steckt. Von Kopf bis Fuß, vom Schlafsack bis zur Trinkflasche. Hier ist ein detaillierter Überblick, wo du in deiner Outdoor-Ausrüstung auf diese Chemikalie triffst.


Bekleidung und Schuhe

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Quelle: Ilya Semenov auf Unsplash
Der offensichtlichste Ort für PFAS ist deine Funktionsbekleidung. Jede Regenjacke mit DWR-Beschichtung (Durable Water Repellent) enthält traditionell wahrscheinlich PFAS. Diese Beschichtung sorgt dafür, dass Wasser abperlt statt einzudringen. Auch deine Softshell- oder Hardshell-Jacke bzw. -Hose und selbst manche Fleece-Pullover können PFAS enthalten.

Besonders kritisch sind dabei wohl Gore-Tex und ähnliche Membranen. Während die Membran selbst oft aus PTFE (einer Form von PFAS) besteht, kommt zusätzlich die äußere DWR-Beschichtung hinzu.

Und wie ist das mit deinen Wanderschuhe? Auch diese können betroffen sein. Wasserdichte Membranen, Imprägnierungen und sogar Klebstoffe können PFAS enthalten.

Tipp: Der Schweiß-Faktor

Bei körperlicher Anstrengung und Schwitzen kann die Aufnahme von PFAS über die Haut verstärkt werden. Wenn möglich, trage zwischen PFAS-haltiger Außenschicht und Haut atmungsaktive, PFAS-freie Baselayer.

Was viele nicht wissen ist, dass auch scheinbar harmlose Ausrüstung wie Handschuhe, Mützen oder Gamaschen PFAS-haltige wasserabweisende Behandlungen aufweisen können. Selbst manche Socken mit Geruchshemmung oder Feuchtigkeitsmanagement nutzen PFAS-basierte Technologien.


Zelte und Schlafsäcke

Dein Zelt ist unterwegs dein Zuhause und gleichzeitig leider auch eine potenzielle PFAS-Quelle. Die Silikonbeschichtungen und PU-Beschichtungen, die Zeltplanen wasserdicht machen, enthalten häufig PFAS. Gleiches gilt für Tarps, Biwaksäcke und Zeltböden. Besonders tückisch ist dabei, dass in der (mehr oder weniger) geschlossenen Atmosphäre deines Zelts PFAS-Dämpfe ausgasen können, die du dann über Stunden einatmest.

Auch dein Schlafsack bleibt nicht verschont. Besonders Daunenschlafsäcke werden oft mit PFAS-haltigen Imprägnierungen behandelt, um sie wasserabweisend zu machen. Synthetikschlafsäcke nutzen häufig PFAS-behandelte Außenstoffe. Selbst Isomatten und Luftmatratzen können PFAS in ihren Beschichtungen enthalten, die für Luftdichtigkeit sorgen.


Trinkflaschen und Wasserfilter

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Quelle: Bluewater Sweden auf Unsplash
Dieses Thema hat mich persönlich am wenigsten überrascht. Viele Kunststoff-Trinkflaschen, darunter auch die unter Ultraleicht-Wanderern beliebten Smartwater-Flaschen aus PET, können PFAS-haltige Zusatzstoffe oder Beschichtungen enthalten. Besonders bei wiederholter Nutzung und Wärmeexposition, etwa wenn die Flasche stundenlang in der Sonne am Rucksack hängt, kann die Freisetzung zunehmen.

Trinkblasen und Hydrationssysteme sind ein weiteres Problem. Die Schläuche und Blasen aus Kunststoff können PFAS enthalten, das sich über die Zeit im Wasser löst. Selbst einige Wasserfilter nutzen PFAS-haltige Materialien in ihren Filtermembranen oder Gehäusen.

Information: PFAS im Trinkwasser

Ironischerweise kann auch das Wasser, das du in der Natur entnimmst, bereits PFAS enthalten. Besonders in beliebten Wandergebieten, wo sich über Jahre Chemikalien aus Ausrüstung im Boden und Grundwasser angereichert haben. Zugegebenener Weise ist das aber eine sehr sehr kritische Betrachtung der Thematik!

Deshalb plane ich, die M!GO Wasserflasche von Mazama zu testen, die nach Herstellerangaben PFAS-frei sein soll. Ich bin gespannt, ob diese mit der bekannten YouTuberin von Miranda Goes Outside im Langzeiteinsatz auf dem Trail überzeugen kann und trotz ihres Gewichts eine echte Alternative zu meinen bisherigen PET-Flaschen darstellt.


Kochgeschirr und Camping-Küche

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Quelle: eliza cemme auf Unsplash
Antihaftbeschichtete Töpfe und Pfannen sind im Outdoor-Bereich beliebt, weil sich Essen leicht zubereiten lässt und die Reinigung unkompliziert ist. Doch genau diese Antihaftbeschichtung – oft unter Namen wie Teflon bekannt – basiert traditionell auf PFAS. Bei Erhitzung können diese Chemikalien freigesetzt und über die Nahrung aufgenommen werden.

Auch andere Küchenutensilien sind betroffen. Wasserabweisende Verpackungen für Trekkingnahrung, beschichtete Besteckteile oder sogar manche faltbaren Wasserkanister können PFAS enthalten. Selbst die praktischen Silikon-Utensilien, die so leicht und hitzebeständig sind, werden manchmal mit PFAS-haltigen Zusätzen verarbeitet.

Wenn ich mir dann vor Augen halte, wie viele Wanderer sich das gefriergetrocknete Mahl direkt in der Packung mit heißem bzw. kochendem Wasser zubereiten und sich dabei diese Giftstoffe noch leichter auslösen, dann bin ich doch froh, dass ich zumindest das nicht praktiziere.


Pflege- und Reparaturprodukte

Ein Aspekt, den ich anfangs komplett übersehen hatte, waren die Produkte, mit denen man seine Ausrüstung pflegt und repariert. Klar, Imprägniermittel wie Sprays oder Wash-In-Produkte enthalten oft PFAS. Sie sollen schließlich genau die wasserabweisenden Eigenschaften wiederherstellen, die PFAS so effektiv macht.

Aber Nahtdichter für Zelte, Reparatur-Patches für Isomatten, selbstklebende Flicken für Regenjacken. All diese praktischen Helfer können PFAS enthalten und diese hatte ich nicht im Blick. Das Tückische dabei ist, dass beim Auftragen dieser Produkte zu Hause PFAS nicht nur in deine Wohnräume, sondern auch ins Abwasser gelangen, wenn du behandelte Ausrüstung wäschst.


Wie PFAS deine Gesundheit und die Umwelt belastet

Die gesundheitlichen Auswirkungen von PFAS sind mittlerweile gut dokumentiert. Für dich als Wanderer oder Thru-Hiker ist besonders relevant, dass die kumulative Belastung über lange Touren erheblich sein kann. Anders als jemand, der seine Outdoor-Jacke nur bei Bedarf trägt, bist du als Langstreckenwanderer oft tagelang rund um die Uhr oder im Training wahrscheinlich täglich von PFAS-haltiger Ausrüstung umgeben.

Hinweis: Langfristige Exposition

Studien zeigen, dass PFAS sich im Körper anreichern und nur sehr langsam abgebaut werden. Die Halbwertszeit einiger PFAS-Verbindungen im menschlichen Körper liegt bei mehreren Jahren. Das bedeutet, dass jede Exposition sich zur bereits vorhandenen Belastung addiert.

Besonders problematisch ist die Hautabsorption bei Schweiß. Wenn du stundenlang eine Regenjacke oder Softshell trägst und schwitzt, können PFAS leichter über die Haut aufgenommen werden. In geschlossenen Zelten oder Biwaks können zudem PFAS-Dämpfe aus Beschichtungen ausgasen und über die Atemwege aufgenommen werden. Nacht für Nacht und über Tage hinweg.

Die Umweltbelastung ist ebenso erheblich. PFAS aus deiner Ausrüstung gelangt in die Natur. Sei es durch Abrieb beim Tragen, durch Auswaschen bei Regen, durch Kontamination von Böden an deinen Zeltplätzen. In beliebten Wandergebieten wie auf dem Appalachian Trail oder dem Pacific Crest Trail haben sich über Jahrzehnte PFAS-Belastungen im Boden und Grundwasser aufgebaut. Ein Teufelskreis, denn dieses kontaminierte Wasser nutzen Wanderer wiederum zum Trinken.

Wenn du deine Ausrüstung zu Hause wäschst, gelangen PFAS ins Abwasser. Kläranlagen können diese Chemikalien nicht vollständig herausfiltern, sodass sie in Flüsse und Grundwasser gelangen. Und was ist am Ende der Lebensdauer unserer belieberten Outdoor-Ausrüstung? Alte Outdoor-Ausrüstung landet auf Deponien und setzt dort über Jahrzehnte hinweg PFAS frei, die in Boden und Grundwasser sickern.


PFAS-freie Alternativen und praktische Tipps

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Quelle: Markus Spiske auf Unsplash
Die gute Nachricht aber ist, es gibt zunehmend PFAS-freie Alternativen. Die ehrliche Nachricht dabei ist aber auch, dass sie oft noch Performance-Nachteile gegenüber PFAS-basierter Ausrüstung haben. Hier teile ich mit dir, was ich bisher herausgefunden habe und welche praktischen Tipps dir helfen können.

Bei Bekleidung setzen einige Hersteller mittlerweile auf PFAS-freie DWR-Beschichtungen. Firmen wie Patagonia, Vaude und Pyua bieten Jacken mit alternativen Imprägnierungen an, etwa auf Basis von Paraffin oder Silikon.

Der Nachteil dabei ist, dass diese Beschichtungen häufiger nachimprägniert werden müssen und oft nicht die gleiche Langlebigkeit wie PFAS-basierte Alternativen bieten. So zeigen sich bei starkem Dauerregen manchmal Schwächen.

Tipp: Realistische Erwartungen

PFAS-freie Bekleidung bedeutet oft Kompromisse. Wenn du auf mehrtägigen Touren in regenreichen Gebieten unterwegs bist, kann es sinnvoll sein, für kritische Teile wie die Regenjacke noch auf bewährte PFAS-haltige Produkte zu setzen, während du bei weniger kritischen Teilen wie Softshells oder Baselayern auf PFAS-freie Alternativen umsteigst.

Für Zelte gibt es mittlerweile Modelle mit PFAS-freien Beschichtungen, etwa von Naturehike oder einigen kleineren Herstellern. Auch hier gilt, die Wasserdichtigkeit kann bei extremen Bedingungen nachlassen und die Beschichtungen altern schneller. Wachsbasierte Imprägnierungen für Baumwollzelte sind eine traditionelle Alternative, bringen aber deutlich mehr Gewicht mit sich. Sind also eigentlich keine Alternative…

Bei Trinkflaschen ist die Situation einfacher. Edelstahlflaschen wie von Klean Kanteen oder die bereits erwähnte M!GO von Mazama sind PFAS-frei. Der Nachteil von Edelstahl ist natürlich das höhere Gewicht. Für Ultraleicht-Wanderer ist das ein echter Kompromiss. Glasflaschen sind ebenfalls PFAS-frei, aber für den Outdoor-Einsatz meist zu schwer und zerbrechlich.

Link: PFAS-freie Imprägniermittel

Für die Nachimprägnierung gibt es PFAS-freie Alternativen wie Nikwax TX.Direct oder Fibertec Green Guard. Diese Produkte basieren auf umweltfreundlicheren Technologien, müssen aber häufiger aufgetragen werden. Mehr Infos findest du auf den Herstellerseiten der jeweiligen Produkte.

Beim Kochgeschirr empfehle ich ggf. den Umstieg auf Edelstahl oder Titan. Ja, Essen brennt schneller an und die Reinigung ist aufwendiger. Aber für mich ist das ein akzeptabler Kompromiss. Gusseiserne Pfannen sind zwar PFAS-frei und haben tolle Kocheigenschaften, aber fürs Trekking viel zu schwer. Emailliertes Kochgeschirr ist eine leichtere Alternative zu Gusseisen, kann mit Titan aber auch nicht mithalten.

Praktische Tipps zur Minimierung deiner PFAS-Exposition

Trage PFAS-haltige Kleidung nicht direkt auf der Haut. Eine dünne Merino- oder Synthetik-Baselayer-Schicht kann als Barriere dienen. Lüfte dein Zelt regelmäßig, besonders morgens nach dem Aufwachen, um ausgegaste Dämpfe zu reduzieren. Bei der Wahl zwischen mehreren Produkten, priorisiere PFAS-freie Alternativen bei Gegenständen mit direktem Lebensmittelkontakt und Trinkflaschen.

Wasche PFAS-haltige Ausrüstung so selten wie nötig, denn beim Waschen werden erhebliche Mengen PFAS freigesetzt. Wenn du wäschst, nutze einen Waschbeutel, der Mikropartikel auffängt. Beim Nachimprägnieren arbeite im Freien oder gut gelüfteten Räumen, um die Exposition gegenüber PFAS-Dämpfen zu minimieren.

Kaufe Ausrüstung bewusst und langlebig statt häufig zu wechseln. Jedes neue Produkt kann neue PFAS-Exposition und Umweltbelastung bedeutet. Repariere defekte Ausrüstung, statt sie zu ersetzen, das allerdings idealerweise mit PFAS-freien Reparaturprodukten. Und entsorge alte Ausrüstung nicht im Hausmüll, sondern erkunde Recycling-Optionen oder spende sie.


Fazit: Bewusste Entscheidungen statt Panik

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Quelle: Marc Rafanell López auf Unsplash
Meine Beschäftigung mit dem Thema PFAS hat mir die Augen geöffnet, aber ich verfalle nicht in Panik. Ja, PFAS ist in vielen meiner Ausrüstungsgegemstände enthalten. Ja, die gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen sind ernst zu nehmen.

Aber Outdoor-Aktivitäten haben auch enorme positive Effekte auf meine Gesundheit und mein Wohlbefinden. Es geht nicht darum, das Wandern aufzugeben oder nur noch mit PFAS-freier Ausrüstung unterwegs zu sein, die vielleicht nicht die Performance bietet, die du brauchst.

Es geht um bewusste Entscheidungen. Du kannst beginnen, bei Neuanschaffungen gezielt nach PFAS-freien Alternativen zu fragen. Du kannst bei unkritischen Teilen deiner Ausrüstung Kompromisse eingehen. Du kannst deine Exposition durch einfache Maßnahmen wie das Tragen von PFAS-freien Baselayern oder das regelmäßige Lüften deines Zelts minimieren.

Zitat von Patagonia-Gründer Yvon Chouinard

Die Lösung liegt nicht darin, perfekt zu sein, sondern kontinuierlich besser zu werden.

Die Outdoor-Industrie ist im Wandel. Immer mehr Hersteller erkennen die Problematik und entwickeln Alternativen. Als Konsument hast du Macht. Durch deine Kaufentscheidungen, durch Nachfragen bei Herstellern, durch das Teilen von Informationen mit anderen Wanderern. Jede bewusste Entscheidung zählt.

Für mich persönlich bedeutet das, dass ich bei meiner nächsten größeren Anschaffung gezielt nach PFAS-freien Optionen suchen werde. Ich werde die M!GO Wasserflasche testen und berichten, wie sie sich im Langzeiteinsatz schlägt. Und ich werde weiter informiert bleiben über Entwicklungen in diesem Bereich. Aber ich werde auch weiterhin wandern, zelten und die Freiheit des Trails genießen und das mit dem guten Gefühl, informierte Entscheidungen zu treffen statt blind zu konsumieren.


Hast du dich auch schon mit PFAS in deiner Outdoor-Ausrüstung beschäftigt? Oder hast du Fragen zum Thema, die ich in diesem Beitrag nicht beantwortet habe? Ich freue mich über deine Gedanken und Erfahrungen! Schreib mir gerne über das Kontaktformular – ich bin gespannt auf deine Perspektive und beantworte gerne deine Fragen rund um nachhaltiges Wandern und bewusste Ausrüstungswahl.


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Ich bin ein liebevoller Vater, Candourist, Stoiker, Agilist, Product Owner, Hauptmann der Reserve, Diplom-Kaufmann, ausgebilderter Verkehrspilot (ATPL-Credit) und Weitwanderer.

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