Bergzeux X-Fire 19: Mein neues Holzkochsystem

Freitag, 18. September 2026
Serie Outdoor S2 • E36
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Lesedauer: 17 Minuten

Seit gut zwei Jahren bin ich jetzt auf Touren unterwegs, bei denen ich mich komplett selbst versorge, vom Zelt über die Wasseraufbereitung bis hin zum Kochen. In dieser Zeit habe ich viel ausprobiert, verworfen und wieder neu gedacht, auch was mein jeweiliges Kochsystem angeht.

Was am Anfang wie eine Nebensächlichkeit wirkte, hat sich für mich zu einem wichtigen Ausrüstungsgegenstand entwickelt. Genau um diese neuen Schlüsse, die ich zwischenzeitliche gezogen habe, soll es in diesem Beitrag gehen.

In diesem Beitrag stelle ich dir mein neues Kochsystem vor, den Bergzeux X-Fire 19, verrate dir, warum ich mich gegen andere Holzvergaser entschieden habe, welches Zubehör ich mir zusätzlich beschafft habe und welche Idee ich für den kommenden Winter damit verfolge. Da ich das System bislang nur ausgepackt und ein paar mal auf- und abgebaut habe, bekommst du hier meinen ersten Eindruck. Der ausführliche Praxistest folgt in einem späteren Beitrag.


Kurze inhaltliche Übersicht



Bevor es losgeht, noch ein kurzer Rückblick. Bisher habe ich mich saisonal zwischen zwei Systemen entschieden. Im Frühling, Sommer und Herbst begleitet mich der Spirituskocher X-Boil von Bergzeux, mit dem ich seit vielen vielen Monaten ausschließlich gute Erfahrungen gemacht habe.

Für den Winter griff ich bislang auf den Gaskocher Soto Amicus zurück, weil ein Spiritus-Kochsystem bei niedrigen Temperaturen einfach in einem, für den Brennstoff unvorteilhaften Gesamtsystem performen muss. Beide Systeme haben mich nie im Stich gelassen. Trotzdem hat sich für die Wintersaison seit einer Weile eine neue Idee in mir festgesetzt.

Diese Idee hat jetzt ein Zuhause in meinem Rucksack gefunden. Ein neues Kochsystem, das nicht nur beim Wasserkochen und Kochen von Mahlzeiten hilft, sondern das mir im Winter noch etwas ganz anderes bieten soll. Was genau dahintersteckt, zeige ich dir jetzt.


Warum ich mir ein Holzkochsystem zugelegt habe

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Auslöser für die Anschaffung eines Holzkochsystems war eine ganz simple Überlegung. Im Winter geht es beim Kochen für mich nicht nur ums Sattwerden, sondern auch ums Warmwerden. Ein Gaskocher wie mein Soto Amicus erledigt den Job des Kochens zuverlässig, spendet aber außer der heißen Tasse in der Hand keine zusätzliche Wärme.

Genau da hat mich die Idee gepackt, ein Kochsystem zu nutzen, das gleichzeitig als kleine Wärmequelle funktioniert. Ein Gedanke, der mich seit dem letzten Winter nicht mehr losgelassen hat.

Dahinter steckt letztlich meine ständige Suche nach Ausrüstung, die mindestens dem Dual Use Prinzip folgt, in diesem Fall eben Kochen und Wärmen in einem System.

Ein weiterer Pluspunkt kommt noch dazu, denn anders als bei Gas oder Spiritus muss ich beim Holzkocher keinen Brennstoff mitschleppen, weil sich beim Trekking eigentlich immer irgendwo etwas brennbares Holz finden lässt.


Meine bisherigen Kochsysteme im Überblick

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Mit dem X-Boil von Bergzeux habe ich in den warmen Monaten ein System gefunden, das leicht, zuverlässig und einfach in der Handhabung ist. Spiritus lässt sich fast überall besorgen und das Kochsystem hat mich auf zahlreichen Touren begleitet, ohne mich je im Stich zu lassen.

Ein Nebeneffekt, den ich dabei gar nicht auf dem Schirm hatte, ist die Lautlosigkeit des X-Boil im Vergleich zu einem zischenden Gaskocher. Dadurch hatte ich schon einige Tiererlebnisse direkt am Lagerplatz, die mir mit einem Gaskocher vermutlich entgangen wären.

Für den Winter mit niedrigen Temperaturen war der Soto Amicus meine Wahl, weil Gaskartuschen auch bei Minusgraden noch verlässlich funktionieren, solange man sie etwas vorwärmt oder spezielles Wintergas verwendet. Dank der höheren Energiedichte des Brennstoffs kocht Gas außerdem spürbar schneller Wasser auf als Spiritus, was sich gerade bei Kälte bemerkbar macht.

Beide Systeme decken das reine Kochen hervorragend ab. Die Idee, mit dem Kochsystem gleichzeitig auch etwas Wärme abzugeben, konnte damit aber naturgemäß keines der beiden erfüllen, dafür hätte ich schlicht sehr viel Brennstoff mitnehmen müssen.

Link: Mein Erfahrungsbericht zum X-Boil

Wenn dich meine bisherigen Erfahrungen mit dem X-Boil im Detail interessieren, findest du hier meinen ausführlichen Bericht dazu: Mein ultraleichtes Spiritus-Kochsystem X-Boil 90/100 UL.


Der Bergzeux X-Fire 19 im Überblick

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Ich hab mich bzgl. meines neuen Holzkochsystems nun für den X-Fire 19 von Bergzeux entschieden. Doch was ist das eigentlich im Detail?

Der X-Fire 19 ist ein mobiles Lagerfeuer beziehungsweise ein Feuerkorb aus dem Hause Bergzeux und die größte Variante der X-Fire-Serie. Er besteht komplett aus Edelstahl, lässt sich in seine Einzelteile zerlegen und dadurch extrem flach und platzsparend verpacken.

Aufgebaut bringt er es auf einen Durchmesser von 19 Zentimetern und eine Höhe von ebenfalls 19 Zentimetern, daher auch die Typenbezeichnung 19.

Alternativ gibt es auch den X-Fire 14, der bei gleicher Höhe von 19 Zentimetern nur einen Durchmesser von 14 Zentimetern hat und dadurch noch kompakter ausfällt. Zum Lieferumfang gehören folgende Teile.

  • Drei ineinandersteckbare Seitenwände
  • Ein massives Bodenblech
  • Zwei Spieße
  • Eine Packtasche mit Reißverschluss
  • Eine Anleitung

Das von mir nachgewogene Gesamtgewicht liegt bei 410 Gramm, das Packmaß basierend auf der Packtasche bei 28 x 21 Zentimetern.

Der Lieferumfang des X-Fire inkl. Zubehör

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Das geschlossene Bodenblech ist ein Detail, das mir bei der Recherche vor dem Kauf besonders aufgefallen ist. Anders als bei vielen offenen Holzvergasern kann durch dieses Blech keine Glut nach unten durchfallen. Ein Punkt, der in etlichen Blogbeiträgen und Videos zum X-Fire immer wieder als klarer Vorteil gegenüber der Waldbrandgefahr genannt wird. Ob und wie sich das in der Praxis bemerkbar macht, wird die Praxis zeigen.

Spannend finde ich außerdem, dass sich das Bodenblech auf drei unterschiedlichen Höhen im Korpus einsetzen lässt. Unten sorgt es für den vollen Brennraum beim klassischen Betrieb mit Holz, während es in der mittleren Position den Abstand zur Kochstelle deutlich verringert.

Die mittlere Position ist dabei für den Betrieb mit Holzkohle oder für den Einsatz mit einem Spiritusbrenner wie dem X-Boil Sicherheitsbrenner gedacht. So kann die Hitze effizienter genutzt werden. Genau diese Flexibilität dürfte auch erklären, warum sich der X-Fire je nach Situation mit Holz, Spiritus oder Holzkohle befeuern lässt.

Praktisch finde ich außerdem, dass sich das Bodenblech auf der obersten Stufe einlegen lässt und so eine kleine, ebene Abstellfläche für deine Küchenutensilien oder eine Tasse entsteht. Man kann den X-Fire also auch als Beistelltischchen nutzen, wenn er gerade nicht als Feuerstelle, Grill oder Kocher genutzt wird.

Anwendungsmöglichkeiten des X-Fire

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Link: Mehr zum X-Fire und der X-Fire-Serie

Wenn du dich für die technischen Details und die verschiedenen Größen der X-Fire-Serie interessierst, findest du weiterführende Informationen direkt im Bergzeux-Onlineshop unter x-boil.de.


Das Zubehör: Hitzeschutzkreuz und Grillrost

Zusammen mit dem X-Fire 19 habe ich mir direkt im Bergzeux-Webshop auch zwei passende Zubehörteile bestellt, das Hitzeschutzkreuz und den Grillrost. Beide sind speziell für die X-Fire-Serie gemacht und lassen sich unkompliziert mit dem Feuerkorb kombinieren.


Das Hitzeschutzkreuz als Bodenschutz

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Das Hitzeschutzkreuz besteht aus zwei sehr leichten, aber extrem stabilen Edelstahlstegen, die sich mittig ineinanderstecken lassen und so ein festes Kreuz ergeben. Zusammen wiegen beide Teile keine 50 Gramm und lassen sich nach dem Einsatz wieder flach verpacken.

Unter den X-Fire gestellt, soll der Kocher die Hitze des Feuers kaum noch an den Boden abgeben. Für mich ist das ein wichtiges Detail, wenn ich künftig auch auf empfindlicherem Untergrund unterwegs bin.

Genauso lässt sich das Kreuz aber auch andersherum einsetzen und oben auf den X-Fire stellen, wo es dank seitlicher Einkerbungen fest einrastet und als Topfauflage dient. Laut mehreren Fachhändlern soll das im Vergleich zu den im Lieferumfang enthaltenen Spießen für einen verbesserten, rutschfesteren Stand des Topfes oder der Bratpfanne auf dem X-Fire sorgen.


Der Grillrost für unterwegs

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Der Grillrost ist unspektakulär, aber eine sinnvolle Ergänzung. Er passt auf alle X-Fire-Modelle und macht es möglich, direkt auf dem Feuerkorb zu grillen, statt nur einen Topf oder eine Pfanne aufzusetzen.

Für mich ist das vor allem für gemütliche Abende auf Wochenendtouren interessant, an denen ich mir dann auch mal ein leckeres Stück Grillgut zubereiten könnte.

Grillen geht zwar zur Not auch ohne Rost, indem man Fleischstücke oder Würste einfach auf die mitgelieferten Spieße steckt. Mit dem Grillrost ist das aber deutlich weniger fummelig und ich muss nicht ständig aufpassen, dass mir nichts vom Spieß rutscht.

Da der Grillrost wegen seines langen Griffes nicht in die Packtasche passt, transportiere ich ihn getrennt einfach in einem Hundekotbeutel. So verstaut, kann er auch nach dem Grillen nicht den Rest meiner Ausrüstung einsauen.


Warum genau der X-Fire 19 und kein anderes Modell

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Jetzt, wo du sowohl den X-Fire selbst als auch das Zubehör kennst, kann ich auch erklären, warum ausgerechnet dieses Modell meine Wahl war. Auf dem Markt gibt es einige andere Holzvergaser, mit denen ich mich vor dem Kauf beschäftigt habe.

Der Vargo Hexagon Titan Holzofen ist mit rund 140 Gramm Gesamtgewicht konkurrenzlos leicht. Offensichtlich hat er aber einen sehr kleinen Brennraum und wird laut vieler Erfahrungsberichte häufig als wenig alltagstauglich beschrieben.

Die Bushbox XL von Bushcraft Essentials ist bisher der Platzhirsch in diesem Segment, wiegt aber in der Edelstahlversion rund 800 Gramm. Die leichtere Titan-Variante bringt es je nach Ausstattung immer noch auf etwa 490 bis 575 Gramm. Damit ist sie in jeder Ausführung spürbar schwerer als der X-Fire 19 mit seinen 410 Gramm Gesamtgewicht inkl. Zubehör.

Hinzu kommt, dass sich die Bodenplatten laut mehrerer Testberichte nur einseitig lösen lassen, was eine eventuelle Reinigung umständlicher macht als beim X-Fire. Außerdem berichten Nutzer in diversen Videos und Foren zudem von deutlichen Verzugsproblemen nach längerem Gebrauch, die einen Aufbau stark erschweren und für unsicheren Stand sorgen.

Im Vergleich zu vielen anderen Holzvergasern bringt der X-Fire 19 gleich mehrere handfeste Vorteile mit, die für mich am Ende den Ausschlag gegeben haben. Besonders überzeugt haben mich die nachfolgenden Vorteile und Details, die im Vergleich einen echten Unterschied machen.

  1. Deutlich größerer Brennraum für ein echtes Lagerfeuer-Feeling
  2. Spürbar bessere Glutbildung
  3. Deutlich leichter als vergleichbare Modelle wie die Bushbox XL
  4. Gutes Verhältnis von Gewicht zu Packmaß trotz der Größe
  5. Kein zusätzlicher Brennstoff nötig, was das höhere Eigengewicht auf längeren Touren oder beim zusätzlichen Wärmen wieder ausgleicht
  6. Flexibler Betrieb mit Holz, Holzkohle oder einem Spirituskocher wie dem Sicherheitskocher von Bergzeux
  7. Einfacher Auf- und Abbau mit wenigen Handgriffen
  8. Unkomplizierte Reinigung dank purem Edelstahl
  9. Geringere Brandgefahr durch die geschlossene Bodenplatte und fehlende seitliche Nachfüllöffnung

Für mich war am Ende genau diese Kombination aus Leistungsfähigkeit, kompaktem Packmaß und durchdachter Sicherheit ausschlaggebend. Kein anderes Modell, das ich mir angesehen habe, vereint so viele dieser Punkte wie der X-Fire 19. Da ich mit dem X-Boil desselben Herstellers schon extrem gute Erfahrungen gemacht habe, war die Entscheidung für mich am Ende naheliegend.

Information: Spieße als Tragehilfe

Die beiden mitgelieferten Spieße haben neben ihrer Funktion als Topfauflage noch einen praktischen Nebeneffekt. An einem Ende bilden sie jeweils ein U, mit dem sie sich in die Löcher des X-Fire einhängen lassen. So kannst du den heißen Feuerkorb daran greifen und sicher von einem Ort zum anderen tragen, ohne dir dabei die Finger zu verbrennen.

Was mir bei Bergzeux zusätzlich gefällt, ist die Haltung des Herstellers. Leo, der Kopf hinter X-Boil und X-Fire, verfolgt das Motto Made in Heimat und lässt bis auf den Grillrost sämtliche Teile des X-Fire und des Zubehörs in Deutschland fertigen. Für mich als Kunde macht das einen echten Unterschied, weil ich weiß, unter welchen Bedingungen meine Ausrüstung entsteht.


Ausgepackt und angefasst: Mein erster Eindruck

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Bisher habe ich den X-Fire 19 nur ausgepackt, die Einzelteile zusammengesteckt und wieder auseinandergenommen. Ein echter Kochtest im Feld steht noch aus. Schon beim ersten Anfassen merkt man aber, wie durchdacht die einzelnen Teile ineinandergreifen, wie stabil sich das System trotz des geringen Gewichts anfühlt und wie flexibel es einsetzbar ist.

Auch das Hitzeschutzkreuz und der Grillrost machen einen soliden ersten Eindruck. Die Verarbeitung wirkt sauber, nichts wackelt oder klappert und alle Teile lassen sich ohne Kraftaufwand zusammenstecken. Ein tatsächliches Fazit zur Praxistauglichkeit kann ich aber erst nach den ersten richtigen Einsätzen ziehen.

In diversen Foren und YouTube-Videos liest und hört man, dass die Seitenwände des X-Fire scharfkantig sein sollen und man sich daran schneiden könne. Das kann ich nach den ersten Malen Zusammenstecken und Zerlegen bei meinem Exemplar bisher nicht bestätigen!


Wo der X-Fire 19 künftig zum Einsatz kommen soll

Für den Anfang plane ich den Einsatz des X-Fire 19 vor allem auf Overnightern und Wochenendtouren mit kalten Herbst- und Winterabenden sowie -nächten. Hier kann ich das System in einem überschaubaren Rahmen kennenlernen, ohne bei einem mehrtägigen Thru-Hike auf ein bewährtes Kochsystem verzichten zu müssen, falls sich doch etwas als unpraktisch herausstellen sollte. Erst wenn ich mit dem X-Fire vertraut bin, würde ich ihn aus heutiger Sicht auch auf längeren Herbst- oder Winter-Touren mitnehmen.


So will ich den X-Fire zum Wärmen einsetzen

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Unabhängig davon, auf welchen dieser Touren der X-Fire am Ende zum Einsatz kommt, bleibt der ursprüngliche Gedanke dahinter immer derselbe. Wie schon beschrieben, ist genau diese Kombination aus Kochen und Wärmen der Grund, warum ich mir den X-Fire 19 zugelegt habe. Nach dem Kochen einfach noch ein paar Minuten die Hände über der Glut aufzuwärmen oder länger am kleinen Feuer sitzen zu bleiben, statt sofort in den Schlafsack zu flüchten, ist für mich im Winter ein enormer Gewinn an Komfort.

Gerade weil es im Winter schon sehr früh dunkel wird, verbringt man draußen automatisch mehr Zeit im Schlafsack oder Quilt, um nicht zu frieren. Mit dem X-Fire erhoffe ich mir, diese frühen und langen Abende auch noch eine Weile warm außerhalb des Schlafsacks verbringen zu können, statt mich schon am frühen Abend zurückzuziehen.

Genauso gut kann ich mir vorstellen, den X-Fire mit in meinen Shelter zu stellen. Ich vermute, auch dort von der Wärmeabstrahlung profitieren zu können. Ob das klappt, werden meine vorsichtigen Wintertests zeigen.

Hinweis: Verantwortungsvoller Umgang mit offenem Feuer

Wichtig ist mir bei der Nutzung eines Holzkochsystems natürlich auch der Hinweis auf den verantwortungsvollen Umgang mit offenem Feuer. Gerade wenn ich den X-Fire mit in ein Shelter nehmen sollte, gilt es achtsam zu sein, um nicht den ganzen Shelter abzufackeln. Dazu würde ich rein aus Sicherheitsgründen bspw. eine kleine Feuerschutzmatte unter den X-Fire legen, auch wenn es nach allem, was ich bisher auf YouTube gesehen habe, nicht nötig zu sein scheint.

Better safe than sorry!.


Fazit

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Für mich steckt hinter dem Bergzeux X-Fire 19 genau die Kombination, nach der ich für meine Winterpackliste immer gesucht habe, nämlich Dual Use statt Einzelzweck. Kochen und Wärmen in einem System, dazu ein durchdachtes Zubehör aus Hitzeschutzkreuz und Grillrost sowie das Wissen, dass alles bis auf den Grillrost in Deutschland gefertigt wird, machen die Entscheidung für mich im Rückblick einfach nur logisch.

Auch das der X-Fire im Vergleich zum Wettbewerb spürbar leichter ist und dabei komplett ohne mitgeschleppten Brennstoff auskommt, gibt mir ein gutes Gefühl für längere Touren.

Der erste Eindruck nach dem Auspacken und Zusammenstecken war durchweg solide. Jetzt bin ich gespannt auf die ersten Overnighter und Wochenendtouren mit kalten Herbst- und Winterabenden, bei denen ich austesten kann, ob das Kochen und Wärmen in der Praxis so gut funktioniert wie erhofft.

Da ich mit dem X-Boil desselben Herstellers schon extrem gute Erfahrungen gemacht habe und weiß, wie durchdacht und praxiserprobt Bergzeux-Produkte in der Regel sind, freue ich mich auf die kommenden Wintertouren mit dem X-Fire.

Sobald ich ihn entsprechend im Einsatz hatte, werde ich in meiner Outdoor-Serie hier im Blog natürlich einen ausführlichen Erfahrungsbericht veröffentlichen.


Hast du selbst schon Erfahrungen mit Holzvergasern oder dem X-Fire gemacht? Oder hast du Fragen zu meinem Setup? Ich freue mich, wenn du mir schreibst. Nutze dazu gerne mein Kontaktformular.


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