Familienurlaub Schweden: Von Kajak bis Stockholm

Dienstag, 18. August 2026
Serie Privat S8 • E9
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Lesedauer: 18 Minuten

Wenn ich mit meiner elfjährigen Tochter verreise, dann am liebsten mit einem Plan im Gepäck und der stillen Gewissheit, dass sich sowieso alles anders entwickeln wird. Genau so kam es auch bei unserem diesjährigen Sommerurlaub, der uns über die Ostsee und mehrere Landesgrenzen hinweg hoch in den Norden führte.

Eigentlich wollten wir völlig autark unterwegs sein, mit Zelt, Kajak und dem festen Vorsatz, mehrere Tage nur uns selbst, dem Wasser und der Wildnis zu gehören. Doch es kam anders.

Was aus dem Outdoor-Abenteuer wurde, war am Ende sehr viel teurer, anstrengender und in vielerlei Hinsicht anders als gedacht.

In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf unsere gesamte Reise. Sie führt von der entspannten Anreise über die Vogelfluglinie, unserer geplanten Kajaktour auf dem Lelång und ihrem überraschenden Abbruch, über drei intensive Tage in Stockholm bis nach Malmö und wieder zurück nach Hause. Du bekommst dabei nicht nur meine ehrlichen Eindrücke, sondern auch handfeste Tipps, Warnungen und ein sehr klares Fazit zu der Frage, ob sich Schweden für uns gelohnt hat.


Kurze inhaltliche Übersicht



Anreise über die Vogelfluglinie nach Göteborg

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Wir haben uns für die Anreise bewusst Zeit gelassen und den ersten Tag ganz entspannt gestaltet. Von Puttgarden ging es zunächst 90 Minuten früher als geplant mit der Fähre hinüber nach Rødby Havn, bevor uns die Route später über die imposante Öresundbrücke und damit über die klassische Vogelfluglinie nach Schweden führte.

Unser Ziel für die erste Nacht war das Hotel The Weaver im Göteborger Vorort Mölndal. Nach der langen Fahrt kamen wir dort müde, aber zufrieden an und konnten uns für den eigentlichen Start unseres Abenteuers am nächsten Tag ordentlich ausschlafen.

Besonders angetan war meine Tochter vom hauseigenen Duschgel für Körper und Haare, das ihre Haare herrlich geschmeidig machte und sie schlichtweg begeisterte.

Am Morgen ging es dann in gut zweieinhalb Stunden weiter nach Bengtsfors. Diese Etappe hatte es in sich, denn wir passierten auf der Riksväg 172 auf 88 Kilometern Strecke mehr als zehn Blitzer. Wer in Schweden mit dem Auto unterwegs ist, sollte den Tacho also besonders gut im Blick behalten. In Bengtsfors angekommen übernahmen wir schließlich beim deutschen Verleiher Bootshaus unsere beiden Einer-Kajaks.

Tipp: Kombiticket für Fähre und Öresundbrücke nutzen

Wenn du wie wir über die Vogelfluglinie fährst, lohnt sich das Scandlines-Kombiticket, das die Fähre Puttgarden-Rødby und die Öresundbrücke in einer Buchung vereint. Es ist meist günstiger als zwei Einzeltickets, die Brückenmaut ist bereits enthalten und mit hinterlegtem Kfz-Kennzeichen läuft beides bequem. An der Fähre fährst du durch die automatische, blaue Check-in-Spur, an der Brücke ohne Bargeld über die grüne Spur. Buche früh, das spart am meisten. Alle Infos und die Buchung findest du auf der Kombiticket-Seite von Scandlines.


Kajaktour auf dem Lelång bei Bengtsfors

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Der erste Tag auf dem Wasser fühlte sich an wie der perfekte Einstieg. Wir paddelten mit Rückenwind los, machten einen kurzen Verpflegungsstopp in einer idyllischen kleinen und seichten Bucht mit feinem Sandstrand und genossen die Ruhe des Lelång in vollen Zügen.

Fast nebenbei legten wir dabei die doppelte Strecke zurück, die ich ursprünglich für diesen Tag eingeplant hatte und das ganz ohne große Anstrengung.

Das machte Mut für die kommenden Tage und ließ mich kurz glauben, dass unser Plan von der völlig autarken Wildnistour tatsächlich aufgehen würde. Doch dann sagte die Realität, die irgendwie ganz anders aussah, als ich es gelesen und damit erwartet hatte freundlich guten Abend...


Erste Nacht in der Wildnis am DANO 59

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Für die Nacht steuerten wir den Lagerplatz DANO 59 an, der sich als restlos überfüllt herausstellte.

Schon das Anlanden gestaltete sich wegen der felsigen, steilen Ufer schwierig, doch mit etwas Geduld fanden wir einen Platz und schafften es mit viel letzter Kraft und ein paar Tränen, unsere Kajaks an Land zu bringen, wie es der Mietvertrag vorgibt.

Auch unser Zelt konnten wir bei mittlerweile kräftigem Wind von rund sechs Beaufort in Teamarbeit gut und dank der Tipps eines deutschen Pärchens auch an einer brauchbaren Stelle aufbauen.

Was folgte, überraschte mich dann aber selbst. Trotz der vielen anderen Menschen rundherum und trotz des Windes hatten wir eine erstaunlich ruhige und erholsame Nacht mitten in der Natur. Genau dieses Gefühl, mit einfachsten Mitteln draußen zu übernachten, war für mich einer der schönsten Momente der ganzen Reise.


Kaltfront und Abbruch der Tour

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Am nächsten Morgen warf ich dann aber wie üblich einen Blick auf die Wettervorhersage und die gefiel mir überhaupt nicht.

Für den frühen Nachmittag und den Abend war der Durchzug einer Kaltfront mit Gewittern und starken Schauern angekündigt. Auf einem See mit einem Kind und den überall steilen, felsigen Ufern ist das nicht nur keine Kleinigkeit, sondern auch eine echte Gefahr.

Nach kurzer, ehrlicher Rücksprache mit meiner verständlicherweise enttäuschten Tochter traf ich aus u.a. Sicherheitsgründen die Entscheidung, zum Ausgangspunkt zurückzukehren und die Tour abzubrechen.

Wir packten also schnell und trotzdem sorgsam alles zusammen und verstauten die Ausrüstung in den Kajaks. Dann frühstückten wir noch in Ruhe, hievten die Boote zurück ins Wasser und stachen erneut in See.

Der Wind war etwas abgeflaut, sollte aber stündlich bis zu einem kräftigen Grundwind aus Süd von rund sechs Beaufort und damit zu kräftigem Gegenwind anschwellen.

Zu meiner Überraschung kamen wir trotzdem zügig voran und erreichten den Verleiher schon gegen Mittag. Gerade noch rechtzeitig, denn kurz nachdem wir die Kajaks geleert, gesäubert und übergeben hatten, zog die Front mit ihren kräftigen Schauern und Gewittern durch.

Abgesehen von diesem einen heftigen Durchgang blieb das Wetter bis zum Ende unserer Abenteuertour ansonsten übrigens durchweg sonnig und warm, sodass sich unsere knappe Entscheidung im Nachhinein als goldrichtig erwies.

Link: Warum wir die Kajaktour wirklich abgebrochen haben

Die ganze Geschichte rund um unsere Wildnistour, die Ausrüstung, die Herausforderungen auf dem Wasser und alle Gründe für den Abbruch erzähle ich dir ausführlich in meinem nächsten Beitrag der Outdoor-Serie.


Umplanung im Hotel und der Weg nach Stockholm

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Zurück in Mölndal bezogen wir erneut das Hotel The Weaver und von dort aus plante ich den kompletten Rest des Urlaubs um. Aus einer autarken Outdoor-Reise wurde nun kurzerhand ein Roadtrip zu den Höhepunkten des Landes. Das absolute Highlight für meine Tochter war an diesem Abend aber der Besuch bei McDonald's, dessen Burger sie zu diesem Zeitpunkt noch regelrecht vergötterte.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück auf die Autobahn Richtung Stockholm, wo ich uns für drei Nächte im Vorort Solna ein Zimmer im Best Western Plus Hotel gebucht hatte. Die Fahrt selbst war ehrlich gesagt ziemlich langweilig, denn wir fuhren gefühlt achtzig Prozent der Zeit mit 110 km/h ausschließlich durch endlose Wälder.

Zu den wenigen Höhepunkte am Wegesrand gehörten die Strecke entlang des erhöhten Ufers des riesigen Sees Vättern, die wie aus Bullerbü wirkenden Dörfer in den Agrarzonen und die bei Linköping direkt an der Straße auf Ständern platzierten Flugzeuge von Saab.

Nach der Ankunft in Solna folgte dann die erste Ernüchterung. Nicht nur das der Eingang zur Hotel-eigenen Tiefgarage total versteckt lag und nur über Fußwege zu erreichen war. Dieser Tiefgaragenparkplatz war mit fast dreißig Euro pro Nacht auch sauteuer! Im Hotel selbst erwartete uns dann ein eher heruntergekommenes Zimmer mit einem vielleicht 2m² großen Bad, in dem es eine wenig Vertrauen vermittelnde Badewanne als Dusche gab.

Immerhin gab es abends beim echten Griechen Mumsig noch ein leckeres Gyros, das aber anders als gewohnt sehr dünn geschnitten war. Egal, es schmeckt meiner Tochter und mir gut und die Gastfreundschaft des Wirtes war auch sehr ausgeprägt.


Stockholm mit Kind: Sehenswürdigkeiten und Museen

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Nch einer überraschend guten Nacht und einem ausführlichen Frühstück ging es am ersten richtigen Stockholm-Tag mit SL, dem sehr gut ausgebauten Nahverkehr der Stadt, ins Zentrum. Dort begegneten uns unzählige Menschen in leuchtenden Regenbogenfarben, denn wir gerieten mitten in den Abschluss der CSD-Tage.

Als erstes Ziel schauten wir uns die Avicii Arena an, immerhin der zweitgrößte Kuppelbau der Welt. Wir nutzten aber nicht den SkyView. Dabei handelt es sich um zwei kugelförmige Gondeln, die an der Außenfassade der Avicii-Arena bis zur Spitze hochfahren und von dort angeblich einen tollen Blick über die Hauptstadt bieten sollen. Die Personen, die wir im SkyView gesehen haben, machten jetzt keinen besonders begeisterten Eindruck.

Von dort aus setzten wir unsere Erkundung fort und tauchten Schritt für Schritt tiefer in die Stadt ein. Für uns beide war das ein toller Auftakt, denn Stockholm zeigte sich von seiner lebendigsten Seite.

Information: Unterwegs mit SL in Stockholm

Der öffentliche Nahverkehr in Stockholm heißt SL und bringt dich zuverlässig mit U-Bahn, Bus, Tram und sogar Fähren durch die ganze Stadt. Am unkompliziertesten fährst du mit der SL-App, in der du Tickets direkt kaufst und an den Eingangssperren dann scannen lassen kannst. Es geht aber auch einfach mit deiner Bankkarte, wenn diese einen NFC-Chip hat. Einfach an den entsprechenden NFC-Leser an der Eingangssperre halten und schon hast du ein Ticket.

Ein echter Familienvorteil ist, dass am Wochenende, jeweils von Freitag 12 Uhr bis Sonntag 24 Uhr, bis zu sechs Kinder bis 12 Jahre kostenlos mit einem zahlenden Erwachsenen mitfahren.


Gamla Stan, Vasa-Museum und die Insel Djurgården

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Über Slussen erreichten wir die Altstadt Gamla Stan, in der sich mit Den Gyldene Freden eines der ältesten Restaurants der Welt befindet.

Am Kungliga slottet, dem königlichen Schloss, bekamen wir sogar zufällig den Wachwechsel der königlichen Garde mit, ein echtes Glück, ein teilweise sogar lustiges Schauspiel und ein Höhepunkt für meine Tochter.

Anschließend führte uns der Weg über die Skeppsholmsbron und die schöne Promenade des Strandvägen auf die Insel Djurgården.

Dort besuchten wir das berühmte Vasa-Museum und waren beide schlicht überwältigt von der schieren Größe dieses Kriegsschiffes, das vor rund vierhundert Jahren bei seiner Jungfernfahrt nur etwa eintausend Meter weit kam, bevor es sank.

Allerdings froren wir dabei fast durch, denn zur Konservierung des Holzes herrschen im Museum dauerhaft Kühlschranktemperaturen. Also besser einen Fleece dabei haben...

Um uns wieder aufzuwärmen, ging es danach mit zwei erfrischenden Eis für günstige fünf Euro raus in die Sonne. Zurück im Zentrum saßen meine Tochter und ich rund neunzig Minuten einfach nur zusammen, unterhielten uns wunderbar, beobachteten die vorbeiziehenden Menschen und ließen den Nachmittag ausklingen, bevor wir bei Vapiano zu Abend aßen. Genau diese ruhigen Momente zu zweit waren für mich mindestens so wertvoll wie jede Sehenswürdigkeit.

Stockholm Tag 1

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ABBA-Museum und Schärentour mit Fika

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Am folgenden Morgen ging es nach einer weiteren erholsamen Nacht und einem vielseitigen Frühstück erneut ins Zentrum, wo wir den Ort der Ermordung von Olof Palme passierten und durch den beeindruckenden Brunkeberg Tunnel liefen.

Unser eigentliches Ziel, die Markthalle Östermalms Saluhallen, hatte leider geschlossen, weshalb wir mit SL weiter zur Insel Djurgården direkt vor das ABBA-Museum fuhren.

Die Ausstellung war durchaus interessant und das auch für meine Tochter. Wir verbrachten dort ungefähr 90 Minuten. Aus meiner Sicht ist der Eintrittspreis aber mächtig überteuert! Aber der Name ABBA zieht halt die Menschen an und wenn man dann schon mal da ist...

Deutlich mehr begeisterte uns anschließend die Schärentour mit Fika. Auf einem alten, klapperigen Dampfer ging es in zwei Stunden vom Zentrum bis zur Insel Stora Höggarn und damit rund fünfzehn Kilometer hinaus in die Schärenwelt Stockholms.

Die typische Fika bestehend aus je einer Zimtschnecke und einem Getränk ließen wir uns dabei gut schmecken. Beeindruckend war für mich während der Fahrt, die vielen riesigen Ferienhäuser an den Ufern zu sehen. Viele hatten einen Steg, an dem dann auch noch ein dickes Motorboot lag. In Stockholm scheint man Geld verdienen zu können.

Zurück im Hotel stärkten wir uns am Abend bei Burger King, was für meine Tochter eine Prämiere war und sie anschließend im Vergleich zum Mitwettbewerb von McDonald's die Burger lobte.

Stockholm Tag 2

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Malmö, der Turning Torso und die Öresundbrücke

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Von Stockholm ging es weiter auf der langen und uns inzwischen bestens bekannten Strecke nach Malmö, was die Fahrt leider sterbenslangweilig machte.

In Malmö selbst wurde allein schon das Erreichen des Hotels zur echten Geduldsprobe, denn die vom Navi vorgegebene Route und Neuplanungen war gespickt mit Baustellen und Straßensperrungen.

Nach weiteren fünfundvierzig Minuten des Umfahrens kamen wir schließlich am nächsten Best Western Plus Hotel im modernen Stadtteil Västra Hamnen an.

Das Viertel wirkte deutlich zeitgemäßer und beherbergt mit dem Turning Torso das Wahrzeichen der Stadt. Für das nicht mal zum Hotel gehörende Parkhaus zahlten wir allerdings erneut fast dreißig Euro pro Nacht und das in einer Gegend, in der trotz luxuriöser Wohngebäude im Umfeld schon mal Autos ohne Räder dastehen oder leergeräumt werden.

Zum Abendessen liefen wir zum Foodcourt Malmö Saluhall und gönnten uns bei Padi zwei hervorragende Portionen Bolognese. Danach spazierten wir zur Sundspromenaden, wo wir gemeinsam mit hunderten anderen Menschen den Sonnenuntergang über Kopenhagen, die Öresundbrücke und den Turning Torso bestaunten. Dieser stimmungsvolle Abend war ein versöhnlicher Abschluss unserer Zeit in Schweden.

Hinweis: Parkkosten und Sicherheit in Malmö

Plane in schwedischen Städten großzügig Geld fürs Parken ein, denn Sätze von fast dreißig Euro pro Nacht sind keine Seltenheit. Achte im Stadtteil Västra Hamnen zusätzlich auf die Sicherheit deines Fahrzeugs. Trotz des schicken Umfelds kommt es dort zu Aufbrüchen und Diebstählen. Lass keine Wertsachen sichtbar im Auto liegen und wähle wenn möglich eine bewachte Parkmöglichkeit.

Sommerlicher Urlaubsabschluß

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Heimreise mit Zwischenstopp in Dänemark

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Pünktlich zur Heimreise endete das bis dahin durchweg sehr gute Wetter, was uns allerdings herzlich egal war. Vor der Abfahrt tankten wir das Auto noch einmal an der letzten Tankstelle vor der Öresundbrücke voll, denn der Liter mit 95 Oktan kostete gerade 1,43€ und war damit rund sechzig Cent günstiger als der günstigste Preis kurz vor 12:00 Uhr in Deutschland.

Auf dem Weg nach Hause legten wir dann auch noch einen bewussten Stopp am südlichsten Zipfel Dänemarks bei Gedser und im Ferienhausgebiet Marielyst ein.

Dort gönnten wir uns als kleinen Urlaubsabschluss zwei Softeis mit Lakritzstreuseln für mal eben zwölf Euro! Interessant dabei, die Bedienung des Roede Parkhus verstand kein Dänisch...

Interessant war auch, den sonst meist sehr menschenleeren Küstenort endlich einmal von seiner sommerlichen Seite und damit sehr belebt zu erleben.


Fazit: Lohnt sich ein Familienurlaub in Schweden?

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Am Ende war unser Urlaub ein komplett umgeplantes Abenteuer, das mit Mehrkosten von fast 1.200€ zu Buche schlug. Aus einer autarken Kajaktour wurde ein Roadtrip quer durch das Land und beides zusammen hat uns viel gemeinsame Zeit, aber auch viele Stunden im Auto beschert.

Ganz ehrlich, ich muss nicht noch einmal nach Schweden. Der nicht enden wollende Wald, die hohen Kosten fürs Parken und die insgesamt happigen Preise haben mich einfach nicht überzeugt. Positiv in Erinnerung bleibt mir dagegen das ausgesprochen entspannte Autofahren, denn die Verkehrsteilnehmer waren durchweg vernünftig und rücksichtsvoll.

Meine wichtigsten Erkenntnisse fasse ich so zusammen. Habe bei einer Outdoor-Reise mit Kind immer einen Plan B, prüfe vor Buchung von Kajaks auf einer topografischen Karte die allgemeine Zugänglichkeit der Ufer, kalkuliere die Kosten in Skandinavien großzügig und lass dir von Umwegen nicht die Laune verderben. Denn manchmal entsteht das schönste Erlebnis genau dort, wo der ursprüngliche Plan endet.

Zitat von meiner Tochter

Der Urlaub war zwar ganz anders als geplant, aber trotzdem interessant und auch schön. Nur das viele Autofahren fand ich nicht so toll.



Und wie war dein Familienurlaub in Schweden? Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht, warst du vielleicht selbst schon einmal mit dem Kajak auf dem Lelång unterwegs oder planst gerade deine eigene Reise in den Norden? Ich freue mich riesig über deine Fragen, Tipps und Geschichten. Schreib mir einfach ganz unkompliziert über mein Kontaktformular, ich antworte dir gerne persönlich.


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Ich bin ein liebevoller Vater, Candourist, Stoiker, Agilist, Product Owner, Hauptmann der Reserve, Diplom-Kaufmann, ausgebilderter Verkehrspilot (ATPL-Credit) und Weitwanderer.

"Casa Buitoni" ist seit meiner Studienzeit mein Spitzname als passionierter Pasta-Konsument und somit Namensgeber meines Blogs.
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